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Super Cup Grömitz 2015

Stürmischer Supercup in Grömitz

Während meines zweiwöchigen Regattaurlaubs nutzte ich, wie auch Nicolas und Bernd, Grömitz als
Zubringerregatta zur Travemünder Woche und um der Hitzewelle im Süden zu entrinnen. Die Anreise
verlief recht entspannt weil die Urlauberströme in entgegengesetzter Richtung liefen.
Gleich Samstag 10 Uhr sollte der erste Start erfolgen. Der Wettfahrtleiter, Jens Hahlbrock vom Grömitzer
Segel Club, erwartete gegen 12 Uhr stabilere Windverhältnisse, so dass der Start erst einmal verschoben
wurde. Außerdem benötigten die 14er diese Zeit um ihre komplexen Kisten vollständig zu montieren.

Zur ersten Wettfahrt hatte sich der Wind bei strahlendem Sonnenschein zwar bei 4 Windstärken aus Süd-
West eingependelt. Heftige Böen mit 6 Beaufort brachten die jeweils 9 Mustos und 14er dennoch an ihre
Leistungsgrenzen. Gemeldet waren zwar deutlich mehr Boote, doch die heftigen Windvorhersagen
schreckten wohl einige ab. Matthias Lange versuchte sich nach dreijähriger Pause wieder im Musto.

Leider lag der Kurs immer etwas schief und die Kurslänge orientierte sich eher an Optis als an schnellen Skiffs.
Dadurch dauerte eine Wettfahrt auch kaum länger als 20 Minuten, für die Badegäste natürlich etwas länger.
Nicolas dominierte die Regatta. Er konnte sich stets vom Start weg absetzen und seine Laufsiege ohne
Kenterung verbuchen. Lediglich in der ersten Wettfahrt patzte er, indem er uns mit einer zusätzlichen Schleife
überrunden wollte, was ihm den 9. Platz einbrachte. Auch Bernd Jahn, als weiteres Leichtgewicht, segelte sehr
konstant und ohne Kenterung. Wegen stetig zunehmendem Wind mit Böen über 30 Knoten wurde die 4.
Wettfahrt am Samstag nicht mehr gestartet. Der Abend wurde mit einem hervorragenden Abendessen
abgerundet. Die engen Beziehungen der Alten der Skiff Szene wurde intensiv zum Austausch gemeinsamer
Erlebnisse der guten alten Zeiten genutzt. Bei den Jüngeren stand eher das Feiern im Vordergrund.

Am Sonntag war der Himmel wolkenverhangen und der Wind konnte sich noch nicht so richtig für eine Richtung
entscheiden. Auch der Wetterbericht gab keine Hinweise auf regattataugliche Bedingungen. Der einsetzende Regen
erleichterte die Entscheidung keine weiteren Wettfahrten mehr zu versuchen sondern direkt zur Preisverteilung über
zu gehen. Nicolas konnte somit seinen 9. Platz nicht streichen und kam mit 9,1,1, auf den 4. Platz. Gewonnen wurde
die Regatta von Bernd. Marius kam punktegleich mit mir auf den 2. Platz.

Nun bleibt zu hoffen, dass sich die Windbedingungen zur Travemünder Woche wieder beruhigen und uns eine weitere
schöne Regatta bevorsteht.

 

 

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